IM 39, 2023, 37-41
Die Digitalisierung der Textilproduktion – Entwicklung und Einsatz Experimentierbarer Digitaler Zwillinge

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							Cite-key = "Matheis2023Tex", 
							Year= "2023", 
							Number= "5", 
							 Volume= "IM 39", 
							Pages= "37-41", 
							Journal   = "Industrie 4.0 Management",
							 Title= "Die Digitalisierung der Textilproduktion – Entwicklung und Einsatz Experimentierbarer Digitaler Zwillinge", 
							Author= "Heiko Matheis, Guido Grau, DITF Denkendorf und Florian Mews, Lukas Schüller, TFI - Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V.", 
							Doi= "https://doi.org/10.30844/IM_23-5_37-41", 
							 Abstract= "Die Entwicklung von Textilprodukten ist mit hohem Material-, Zeit-, Personalund
Kostenaufwand verbunden. Bisher ist der Entwicklungsprozess geprägt
von einer empirischen Vorgehensweise, die auf dem Knowhow langjähriger
Fachkräfte beruht. Dieses Expertenwissen ist kaum dokumentiert und damit
nicht beliebig abrufbar und reproduzierbar. Aufgrund des Fachkräftemangels
und der Altersstruktur der Beschäftigten in der Textilbranche ist der langfristige
Wissenstransfer gefährdet. Eine verlässliche Dokumentation der Prozesse
durch digitale Zwillinge würde dem entgegenwirken. Der vorliegende
Beitrag beschreibt die Entwicklung Experimentierbarer Digitaler Material-(EDMZ)
und Prozesszwillinge (EDPZ) sowie deren Einsatz zur Realisierung eines
digitalen Produktentwicklungsprozesses, was die Ramp-Up-Phase beschleunigt
und die Entwicklungskosten um bis zu 60 % reduzieren kann.", 
							 Keywords= "Digitale Zwillinge, virtuelle Produktentwicklung", 
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Heiko Matheis, Guido Grau, DITF Denkendorf und Florian Mews, Lukas Schüller, TFI - Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V.(2023): Die Digitalisierung der Textilproduktion – Entwicklung und Einsatz Experimentierbarer Digitaler Zwillinge. IM 395(2023), S. 37-41. Online: https://doi.org/10.30844/IM_23-5_37-41 (Abgerufen 25.04.24)

Abstract

Abstract

Die Entwicklung von Textilprodukten ist mit hohem Material-, Zeit-, Personalund Kostenaufwand verbunden. Bisher ist der Entwicklungsprozess geprägt von einer empirischen Vorgehensweise, die auf dem Knowhow langjähriger Fachkräfte beruht. Dieses Expertenwissen ist kaum dokumentiert und damit nicht beliebig abrufbar und reproduzierbar. Aufgrund des Fachkräftemangels und der Altersstruktur der Beschäftigten in der Textilbranche ist der langfristige Wissenstransfer gefährdet. Eine verlässliche Dokumentation der Prozesse durch digitale Zwillinge würde dem entgegenwirken. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Entwicklung Experimentierbarer Digitaler Material-(EDMZ) und Prozesszwillinge (EDPZ) sowie deren Einsatz zur Realisierung eines digitalen Produktentwicklungsprozesses, was die Ramp-Up-Phase beschleunigt und die Entwicklungskosten um bis zu 60 % reduzieren kann.

Keywords

Schlüsselwörter

Digitale Zwillinge, virtuelle Produktentwicklung

References

Referenzen

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