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Industrie 4.0 Management
35. Jahrgang, 2019, Ausgabe 5, Seite 21-24
Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0
Durchgängige Digitalisierung beseitigt digitale Lücken in Großprojekten – von der Planung bis zum Betrieb

Timur Ripke und Sven Kägebein, COMAN Software GmbH

Großprojekte der Bauindustrie, steigende Komplexitäten von Maschinenbau- und Produktionsanlagen, die Fertigung hochkomplexer Konstrukte sowie unzählige Projektbeteiligte: Alles unter einen Hut zu bekommen, erfordert bereits in der Planung hohe Genauigkeit. Digitale Mittel helfen dabei, Transparenz zu schaffen, den Überblick über anfallende Daten zu behalten und Fehlerquoten zu minimieren. Die Phase der realen Projektumsetzung prägt jedoch eine digitale Lücke. Digitale Daten, gespeichert und verarbeitet in Termin- und Ablaufplänen, Diagrammen oder CAD-Tools, finden ausgedruckt zurück ins Analoge. Involvierte Personen erfassen und dokumentieren Informationen während der Umsetzung nur auf Papier und nicht digital. Wenn doch, verbleiben Daten isoliert in Systemen. Innovative Projektmanagement-Software sorgt für Datenaustausch in Echtzeit und schließt damit die digitale Lücke. 

Schlüsselwörter: Projektmanagement Software, Digitalisierung, Anlagenbau, Automatisierung, Digitale Fabrik, Digitaler Zwilling
Quellen:

[1] Bracht, U. u a. (2011). Digitale Fabrik. Methoden und Praxisbeispiele. Basis für Industrie 4.0. VDI Buch.
[2] Sonnenberg, V. (2018). „Predictive Maintenance: Effizienz in der Industrie 4.0.“ Maschinenmarkt. Vogel Communications GmbH & Co. KG. - www.maschinenmarkt.vogel.de/predictive-maintenance-effizienz-in-der-industrie-40-a-730126/, Abrufdatum 14.01.2019.
[3] Stahl R., Staab P. (2017). „Ausgangslage, Vision und Wegbeschreibung.“ In: Die Vermessung des Datenuniversums.
[4] „Datenspeicherung: Warum Datensilos massive Schwierigkeiten verursachen.“Abas-erp. www.abas-erp.com/de/news/datenspeicherung-warum-datensilos-massive-schwierigkeiten-verursachen, Abrufdatum 20.03.2019.
[5] Schober, K.-S. (2016). “Digitization in the Construction Industry. Building Europe’s Road to ‘Construction 4.0.’” Think Act. Beyond Mainstream, Ausg. 6-2016, Roland Berger GmbH. www.rolandberger.com/publications/publication_pdf/tab_digitization_construction_industry_e_final.pdf, Abrufdatum 14.03.2019.
[6] VDI-Fachbereich Fabrikplanung und –betrieb (2008): „Digitale Fabrik – Grundlagen.“ VDI-Richtlinien, VDI 4499 Blatt 1. 
[7] Böhmer, H. u. a. (2012). Erkennen und Vermeiden von Planungs- und Ausführungsfehlern. Institut für Bauforschung e.V. (Hrsg).
[8] Mossman, A. (2017): “Last Planner: 5 + 1 Crucial & Collaborative Conversations for Predictable Design & Construction Delivery.” ResearchGa />e. www.researchgate.net/publication/321804312_Last_Planner_5_1_crucial_collaborative_conversations_for_predictable_design_construction_delivery_Dec_2017, Abrufdatum 14.01.2019.
[9] Kupsch, F.: Framework zur dezentralen Integration systemübergreifender Geschäftsprozesse. Köln 2006.
[10] Morkos, B. u. a. (2012). “Mobile Devices Within Manufacturing Environments: A BMW Applicability Study.” International Journal on Interactive Design and Manufacturing, 6(2), S. 1-11.

Weitere Open Access Beiträge

 

Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Christoph Pierenkemper, Jannik Reinhold, Roman Dumitrescu und Jürgen Gausemeier, Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn
https://doi.org/10.30844/I40M_19-5_S30-34

 

Smart Service Lifecycle Management

Mike Freitag, Fraunhofer IAO und Stefan Wiesner, BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
https://doi.org/10.30844/I40M_19-5_S35-39

 

Produktmodularisierung entlang der Supply Chain

Martin Brylowski, Henning Schöpper und Marwin Krull, Technische Universität Hamburg
https://doi.org/10.30844/I40M_19-5_S50-54