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Industrie 4.0 Management
36. Jahrgang, 2020, Ausgabe 4, Seite 59-62
Produkte agil entwickeln mithilfe Additiver Fertigung
Ein Ansatz zur besseren Kundenorientierung bei der Entwicklung physischer Produkte

Philipp Blattert, Rouven Müller, Krehl & Partner Unternehmensberatung und Werner Engeln,
Hochschule Pforzheim

Viele Industrieunternehmen sind auf der Suche nach neuen Strategien für eine zukunftsichernde Produktentwicklung. Die Ursache hierfür liegt in verschiedensten Herausforderungen und Trends der heutigen Arbeitswelt. Hierzu zählen die zunehmende Vernetzung der Wirtschaft, die Individualisierung und schnelle Änderung von Kundenwünschen, die Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die immer kürzer werdenden Innovations- und Technologielebenszyklen. Die heutige Entwicklungsumgebung in Unternehmen, mit meist starren Abteilungsstrukturen, geringer Kommunikation mit den Kunden und zwischen den Abteilungen sowie der späten Auslieferung von fertig entwickelten Produkten wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. In diesem Zusammenhang rücken agile Vorgehensweisen gepaart mit additiven Fertigungsverfahren in den Fokus der Entwicklung.

Schlüsselwörter: Additive Fertigung, Agile Vorgehensweisen, Sprint, Review, CoLocation, Selbstorganisierte Teams, Kundenorientierung, Schnelle Innovation, Digitalisierung, Produktentwicklung, Produkt- und Prozessinkrement
Quellen:

[1] Scheller, T.: Auf dem Weg zur agilen Organisation. Wie Sie Ihr Unternehmen dynamischer, flexibler und leistungsfähiger gestalten. München 2017.

[2] Sidky, A.: The secret to achieving sustainable Agility at scale. URL: https://de.slideshare.net/AgileNZ/ahmed-sidky-keynote-agilenz, Abrufdatum 03.02.2020.

[3] Beck, K.; Beedle, M.; Van Bennekum, A.; Cockburn, A.; Cunningham, W.; Fowler, M.; Grenning, J.; Highsmith, J.; Hunt, A.; Jeffries, R.; Kern, J.; Marick, B.; Martin, R. C.; Mellor, S.; Schwaber, K.; Sutherland, J.; Thomas, D.: Manifest für Agile Softwareentwicklung. URL: https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html, Abrufdatum 28.02.2020.

[4] Atzberger, A.; Bleckmann, M.; Holtmannspötter, J.; Montero, J.; Paetzold, K.;
Schmidt, T. S.: Anwendung agiler Entwicklungsprinzipien für die Herstellung von Ersatzteilen mit additiven Fertigungsverfahren. In: Kaierle, S.; Lachmayer, R.; Lippert, R. B. (Hrsg): Konstruktion für die Additive Fertigung 2018. Berlin 2019.

[5] Munz, O. J.: Photo-glyph recording. 25.05.1951. Veröffentlichungsnr.: US 2.775.758A.

[6] VDI 3405, 2014-12-00: Additive Fertigungsverfahren - Grundlagen, Begriffe, Verfahrensbeschreibung.

[7] Breuninger, J.; Becker, R.; Wolf, A.; Rommel, S.; Verl, A.: Generative Fertigung mit Kunststoffen. Konzeption und Konstruktion für Selektives Lasersintern. Berlin Heidelberg 2013.

[8] Lachmayer, R.; Lippert, R. B.; Fahlbusch, T. (Hrsg): 3D-Druck beleuchtet. Additive Manufacturing auf dem Weg in die Anwendung. Berlin Heidelberg 2016.

[9] Gebhard, A.; Kessler, J.; Schwarz, A.: Produktgestaltung für die Additive Fertigung; München 2019

[10] Binczek, N.; Jäger, L.; Linz, E.; Schäfer, A. (Hrsg): 3D-Druck. Sprache und Literatur 46 (115/116). Paderborn 2015.

[11]AMPOWER Report on Metal Additive Manufacturing Market (2020.000Z). Online verfügbar unter https://additive-manufacturing-report.com/, zuletzt aktualisiert am 18.05.2020.000Z, zuletzt geprüft am 18.05.2020

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