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Industrie 4.0 Management
35. Jahrgang, 2019, Ausgabe 1, Seite 61-66

Digitalisierung im Engineering - Ein Ansatz für ein Vorgehensmodell zur durchgehenden, arbeitsteiligen Modellierung am Beispiel von AutomationML
Eike Schäffer, Universität Erlangen-Nürnberg, Lars Penczek, Universität Bochum, Andreas Mayr, Jupiter Bakakeu, Universität Erlangen-Nürnberg, Bernd, Kuhlenkötter, Universität Bochum und Jörg Franke, Universität Erlangen-Nürnberg

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https://doi.org/10.30844/I40M_19-1_S61-66

Die Digitalisierung im Engineering verspricht automatisierte Arbeitsabläufe, höhere Geschwindigkeiten und sinkende Kosten bei der Entwicklung von Automatisierungslösungen. Voraussetzung hierfür ist nicht nur die Modularisierung auf Basis einer strukturierten Beschreibungssprache, sondern auch eine einheitliche, aufeinander aufbauende Modellierung, welche einen automatisierbaren Datenaustausch über die Systemgrenzen hinweg ermöglicht. Um eine breite Anwendung zu erzielen, sollte die zugrundeliegende Ontologie auf bestehenden Normen und Standards aufbauen und in Open-Source-Anwendungen zur Verfügung stehen. Für die kollaborative und konsistente Entwicklung einer solchen Ontologie bedarf es jedoch eines strukturierten, methodischen Vorgehens sowie einer damit verbundenen Modellierungslandkarte, welche als Orientierung zur standardisierten, arbeitsteiligen Modellierung dient. Ein möglicher Ansatz für das benötigte Vorgehensmodell sowie der zugehörigen Landkarte wird im Rahmen dieses Beitrags vorgestellt und unter Verwendung von AutomationML validiert. Der vorgestellte Ansatz soll eine mögliche Richtung aufzeigen und weitere prozessgesteuerte Modellierungsbestrebungen von Ontologien anregen.
Schlüsselwörter: Durchgängiges Engineering, AutomationML, Modularisierung, Standardisierung, maschineninterpretierbar, Modellierungsmethoden

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